Pflanzenschutz

Es gibt viele Möglichkeiten seine Pflanzen zu schützen. Jede Methode hat ihre Vorteile, ebenso ihre Nachteile.

Welche Methoden des Pflanzenschutzes es gibt fasse ich hier zusammen.

Aber zunächst möchte ich noch ein paar einfache Fragen zum Thema beantworten:

Was ist Pflanzenschutz?

Pflanzenschutz ist jede Maßnahme, die Schaden an Pflanzen abwenden soll.

Wovor werden Pflanzen geschützt?

Schäden an Pflanzen können durch Krankheitserreger, wie Pilze und Bakterien auftreten.

Außerdem gibt es noch die Schädlinge und Unkräuter, die negativ auf die Pflanzen wirken können.

So können Schädlinge die Ernte befallen, aber auch direkt an den Wurzeln zu großen Pflanzenschäden führen. Uns selbst das süße Reh kann als Schädling auftreten, wenn es hungrig durch den Garten streift.

Unkräuter oder ungewollte Spontanvegetation kann eine Konkurrenz zu den Kulturpflanzen darstellen. Dabei besteht die Konkurrenz darin, dass Nährstoffe „geklaut“ werden, oder durch Überwucherung das Sonnenlicht von der Kulturpflanze ferngehalten wird.

Warum müssen Pflanzen geschützt werden?

Pflanzenschutz soll Krankheit und Schaden von den Pflanzen abhalten. Bei Zierpflanzen möchte man sich vor unschönen Anblicken schützen, bei Nutzpflanzen steht der eigene Ertrag im Fokus.

Welche Pflanzen müssen geschützt werden?

Nicht alle Pflanzen haben den gleichen Bedarf an Pflegemaßnahmen durch die menschliche Hand. Und es sind auch nicht nur sogenannte „Neophyten“ also nicht-heimische-Pflanzen, die besonderen Schutz brauchen. Auch unsere heimischen Gewächse können besonderer Schutzmaßnahmen bedürfen.

So wie beim Menschen auch neigen die einen Pflanzen eher zur einen Krankheit, die andere wieder zu einer anderen Krankheit.

Welche Methoden des Pflanzenschutzes gibt es?

mechanischer Pflanzenschutz

mechanischer Pflanzenschutz fasst alle physischen und mechanischen Barrieren. So hält ein dichter Zaun zum Beispiel Unkrautsamen aus dem Gemüsebeet fern. Auch das Zupfen von Unkraut zählt zum „mechanischen Pflanzenschutz“

biologischer Pflanzenschutz

Beim biologischen Pflanzenschutz werden natürlich Feinde von Schädlingen eingesetzt um die Pflanzen zu schützen. Auch der Einsatz von Pilzen gegen Schädlinge zählt zu biologischem Pflanzenschutz.

chemischer Pflanzenschutz

Der chemische Pflanzenschutz setzt auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Darunter zählen u.a. Insektizide (bei Schädlingen), Herbizide (bei Unkrautbefall) und Fungizide (gegen Pilzkrankheiten)

integrierter Pflanzenschutz

Integrierter Pflanzenschutz nutzt Teile aller Methoden. Dabei wird versucht den Einsatz von chemischem Pflanzenschutz durch vorherige Anwendung von mechanischen und biologischen Methoden möglichst klein zu halten.

Alle diese Methoden reagieren auf Pflanzenschäden. Es wird also nach Bedarf, also „nach Befall“, gehandelt.

Konstruktiver bzw. präventiver Pflanzenschutz

Der konstruktive Pflanzenschutz beginnt nicht einmal erst beim Einpflanzen. Der konstruktive Pflanzenschutz setzt bereits beim Einkauf an.

  • Wahl unempfindlicher Sorten.
  • Pflanzengerechte Bodenaufbereitung vor oder beim Einpflanzen.
  • Allelopathie-Partner als Begleitpflanzung
  • Standortauswahl

Das sind nur einige Aspekte, die von Vornherein berücksichtigt werden können, um der neuen Pflanze zu einem gesunden Leben am neuen Platz zu verhelfen.

Weitere sind:

  • Garten-/Pflanzenhygiene
  • Abstandsregeln
  • Bodendeckung
  • Fördermischkultur
  • Fruchtfolge (im Gemüsebeet)

Weiter und tiefer in dieses Thema kannst du mich ab hier begleiten, wenn du möchtest:

Gerne helfe ich auch persönlich weiter.