Kübelpflanzen-Pflege

Kübelpflanzen haben besondere Ansprüche.

Eine große Gruppe von Kübelpflanzen entstammt deutlich gemäßigteren Klimazonen, als sie hier bei uns vorfinden. Zu diesen „bedingt winterharten Pflanzen“ zählen Zitruspflanzen, Oliven, Palmen, Agapanthus, Oleander und viele weitere. Dass diese eine besondere Aufmerksamkeit fordern ist den meisten Besitzern klar.

Weniger offensichtlich ist dagegen, dass Pflanzen, die naturgemäß in unserer Klimazone vorkommen und ohne jede Schwierigkeit mit allen hiesigen Gegebenheiten in unseren Gärten leben, ebenfalls eine besondere Aufmerksamkeit einfordern, wenn sie in Kübeln, statt im offenen Boden gehalten werden. Zwar sind die „zuverlässig winterharten Pflanzen“ weniger fordernd als die bedingt winterharten Pflanzen, aber durch Umstände, die mit der Kübelhaltung einhergehen, gelten für beide Pflanzengruppen einige spezielle Sonderregeln.

Wenn man sich diese im Kopf behält und danach handelt, steht dem Kübel-Garten-Glück nichts mehr im Weg.

Einige allgemeine Regeln lauten:

Eine Pflanze in Kübel-Haltung ist generell um 5°C weniger winterhart, als sie es in ihrem natürlichen Habitat wäre.

Kübelpflanzen benötigen mehr Achtsamkeit beim Düngen und Gießen, als ihre bodenbewohnenden Artgenossen am identischen Standort brauchen.

Während man eine Pflanze in jedem ihrer Wachstumsstadien in den großen, weiten Erdboden pflanzt, muss bei Kübelpflanzen bedacht werden, dass Pflanzengröße und Kübelgröße zueinander passen. Sowohl zu kleine, als auch zu große Pflanzgefäße schaden der Kübelpflanze gleichermaßen.

Erst bei einem Kübeldurchmesser von mindestens 30cm kann von beginnender Winterhärte der Pflanze ausgegangen werden. Kleinere Kübeldurchmesser „frieren zu schnell durch“. Je größer der Kübel, desto besser also für die Pflanze.

Wie Kübelhaltung im Einzelfall aussehen kann, hier zum Nachlesen: