Pflanzen schützen kann hübsch und lecker sein!

Wie Du Dir das vorstellen kannst?

Mithilfe der „Allelopathie„. Das lässt sich schwerer aussprechen als anwenden.

Zusammengefasst kann man sagen, dass Allelopathie die Wissenschaft ist, die sich mit Wechselwirkungen von Pflanzen untereinander beschäftigen. Dabei werden sowohl positive Effekte der Pflanzen aufeinander, als auch die negativen Effekte wissenschaftlich untersucht.

Ich mache mir in meinen handzahmen Gärten gerne die positiven Effekte Zunutze und integriere entsprechende Pflanzenfreundschaften direkt in die Beet-Planung. Auf der anderen Seite achte ich auch darauf von vornherein keine Pflanzen zueinander zu kombinieren, die sich gegenseitig negativ beeinflussen.

Ein altbekanntes Beispiel dafür sind Tulpen und Narzissen. Die Narzissen sondern über ihre unterirdischen Teile einen Stoff ab, der Tulpen eingehen lässt.

Welche Allelopathie-Partner es gibt und wie man diese zu welchen Pflanzen kombinieren kann, erfährst du in meinem Artikel zum Thema „Allelopathie„.

Aber bisher fehlt ja noch der Aspekt „lecker“.

In vielen Kombinationen von allelopathischen Beet-Partnern lassen sich Küchenrezepte wiederentdecken.

So kennt sie französische Küche die kulinarische Kombination aus Birne und Meerrettich. Zwei Pflanzen die sich auch im Garten gegenseitig gesundheitlich fördern.

Eine andere Verbindung, die sowohl in Garten und auch Küche stimmig zueinanderpasst ist Kartoffel + Kümmel.

Weiter geht es mit Apfel + Schnittlauch, die sich in Beet und Küche gleichermaßen zu ergänzen wissen.

Ganz klassisch und auch durchaus bekannt sind Kombinationen wie:

  • Gurke + Dill und/oder Borretsch
  • Tomate + Basilikum + Zwiebel
  • Bohne + Bohnenkraut

Oder einfach nur eine Vielfalt an Allelopathie-Kräutern zu einer gesunden Geschmacksexplosion in Form einer Kräuterbutter verarbeiten.



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